

Die Insel Kekova liegt vor der Küste von Demre – Heimat einer der außergewöhnlichsten historischen Stätten der Türkei: die versunkene Stadt. Diese antike lykische Siedlung, die vor Jahrhunderten durch Erdbeben im Meer versank, ist bis heute unter dem glasklaren Wasser sichtbar. Steinmauern, Treppen und Mauerreste schimmern geisterhaft unter der Oberfläche und ziehen Besucher in ihren Bann. Am schönsten lässt sich die Insel mit ihren umliegenden Buchten per Boot erkunden – hier vereinen sich die Anmut der Natur und das Geheimnis der Geschichte. Kekova ist nicht nur eine Reise in die Vergangenheit, sondern auch ein einzigartiges Erlebnis, das dazu einlädt, über die Kraft der Natur und die Vergänglichkeit der Zeit nachzudenken.
Im Herzen des antiken Myra – dem heutigen Demre – steht die Kirche des Heiligen Nikolaus, ein Ort von großer spiritueller und historischer Bedeutung. Diese byzantinische Kirche wurde im 6. Jahrhundert über dem Grab des Heiligen Nikolaus, bekannt als „Weihnachtsmann“, erbaut und bewahrt noch immer Fresken, Mosaike und den steinernen Sarkophag, die vom Lauf der Zeit erzählen. Wenn Sonnenlicht durch die antiken Fenster fällt und auf den kalten Marmorboden trifft, verschmelzen Glaube, Mythos und Geschichte zu einer eindrucksvollen Atmosphäre. Seit Jahrhunderten ist dieser heilige Ort sowohl Pilgerstätte als auch faszinierendes Ziel für Entdecker.




Die antike Stadt Limyra liegt am Fuße des Taurusgebirges, umgeben von Zitrusplantagen, und war einst eines der wichtigsten Zentren des Lykischen Bundes. Heute scheint dieser stille Ort fast unberührt, als hätte ihn die Natur sanft zurückerobert. Hier können Besucher monumentale Felsgräber, ein römisches Theater und die Überreste der einst belebten Säulenstraßen entdecken. Die Stille von Limyra erzählt ihre eigene Geschichte und lädt ein, langsamer zu gehen und den Spuren der Vergangenheit mit Respekt zu begegnen.
Der Leuchtturm von Gelidonya erhebt sich auf einer felsigen Landzunge, die ins Mittelmeer ragt – seit über einem Jahrhundert ein sicherer Wegweiser für Seefahrer. Der Weg dorthin führt über malerische Pfade durch Pinienwälder, begleitet vom Duft von Thymian und Kiefer sowie dem fernen Rauschen der Wellen. Nach einem kurzen, aber eindrucksvollen Spaziergang eröffnet sich eine atemberaubende Aussicht auf die Küste – ein stiller Ort, um innezuhalten und die Natur zu genießen.




Die antike Stadt Olympos liegt verborgen hinter einem kiesigen Strand und ist von Wald umgeben – ein faszinierender Ort, an dem Geschichte und Natur in perfekter Harmonie zusammenkommen. Einst ein bedeutender Hafen des Lykischen Bundes, lebt Olympos noch heute durch Geschichten von Piraten, Mythen und Bauten aus der Römerzeit weiter. Heute erstrecken sich die moosbedeckten Ruinen ruhig entlang eines schattigen Tals. Hier erlebt man nicht nur Geschichte, sondern auch die Ruhe von Çıralı, das Zwitschern der Vögel und die salzige Brise des Mittelmeers. Olympos ist eine besondere Reise, auf der die Vergangenheit in die Gegenwart einfließt und die Spuren einer Geschichte trägt, die eng mit der Natur verbunden ist.
Yanartaş („brennender Stein“) liegt auf einem felsigen Hügel nahe Çıralı und ist ein faszinierendes Naturphänomen: Seit Jahrtausenden brennen hier ewige Flammen, die Mythen und Legenden inspiriert haben. In der Antike galten diese Flammen als heilig, erzeugt durch natürlich austretendes Gas, das beim Kontakt mit der Luft von selbst entzündet. Durch eine nächtliche Wanderung erreicht, bietet Yanartaş den Besuchern sowohl eine körperliche als auch spirituelle Reise. Unter einem sternklaren Himmel flackern die Flammen wie eine stille Einladung inmitten von Dunkelheit und Stille. Der Legende nach ist es der Atem der mythischen Chimaira, der noch immer aus der Erde aufsteigt. Heute ist dieser Ort einer der seltenen Plätze, an denen die Kraft der Natur, die Geheimnisse der Vergangenheit und die menschliche Vorstellungskraft zusammenkommen.




Die Tahtalı-Seilbahn startet auf Meereshöhe und führt bis auf 2.365 Meter – eine atemberaubende Fahrt vom blauen Horizont des Mittelmeers bis zum Gipfel des Taurusgebirges. Während der langsamen Auffahrt entfalten sich Pinienwälder, tiefe Täler und endlose Bergketten wie ein lebendiges Gemälde. Wenn Sie den Gipfel erreichen, erwartet Sie nicht nur die Aussicht, sondern auch eine tiefe Stille und die seltsame Ruhe, die das nahe Sein am Himmel mit sich bringt. Im Winter verleiht die schneebedeckte Landschaft dem Erlebnis eine besondere Magie, die zu jeder Jahreszeit einzigartig ist.
Die antike Stadt Phaselis liegt auf einer Halbinsel, umgeben von Pinienwäldern und dem ruhigen Mittelmeer – eine faszinierende Küstensiedlung, in der sich Geschichte und Natur nahtlos verbinden. Mit drei separaten Häfen war die Stadt einst ein lebendiges Zentrum für Handel und Seefahrt. Nach einem Spaziergang durch römische Straßen, Agoras und Amphitheater sind es nur wenige Schritte bis zum kristallklaren Meer, in dem man schwimmen kann. Phaselis bietet ein unvergessliches Erlebnis, das Körper und Seele gleichermaßen nährt.




Die Göynük-Schlucht liegt am Fuße des Taurusgebirges, umgeben von Pinienwäldern und felsigen Tälern, und ist ein idealer Rückzugsort für alle, die in der Natur Ruhe suchen und sich in kühlen Gewässern erfrischen möchten. Selbst in der Hochsommerhitze bleibt die Gegend angenehm kühl und lockt Naturfreunde mit Aktivitäten wie Trekking, Schwimmen und Canyoning. Die Stille der Schlucht wird nur vom Plätschern des Wassers und dem Zwitschern der Vögel unterbrochen und bietet sowohl Abenteuerlustigen als auch Ruhesuchenden ein unvergessliches Erlebnis. Die Göynük-Schlucht ist einer der seltenen Orte, an denen man die Kraft und Anmut der Natur gleichzeitig spüren kann.
Der Lykische Weg, der sich über mehr als 500 Kilometer entlang der Mittelmeerküste erstreckt, ist nicht nur ein Wanderweg, sondern eine Reise, bei der Natur, Geschichte und menschliche Seele aufeinandertreffen. Die Route verbindet antike lykische Städte und führt entlang von Küstenklippen, durch Pinienwälder und abgelegene Dörfer. Die Ruinen und Felsengräber, denen man unterwegs begegnet, machen jeden Schritt zu einem bedeutungsvollen Erlebnis. Unter dem sternenklaren Himmel zu campen und morgens bei Sonnenaufgang in der Stille der Berge aufzuwachen, sind nur einige der Vorzüge, die diese Route bietet. Der Lykische Weg ist nicht nur eine Strecke, die man wandert, sondern ein Erlebnis, das zur Achtsamkeit, Reflexion und zu einer tiefen Verbindung mit der Natur einlädt. Einige der auf der Seite verwendeten Bilder stammen zu Werbezwecken aus Drittquellen. Alle Bildrechte liegen bei den jeweiligen Eigentümern.

